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Elektromobilität am Beispiel Fahrrad

Die Elektromobilität hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Es gibt zwei Hauptgründe für diese rasante Entwicklung, die im Folgenden näher erläutert werden.

Das Prinzip der Elektromobilität und die Entwicklung

Das Prinzip der Elektromobilität ist nicht neu. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde die ersten Elektroautos entwickelt und vertrieben. Die Technik wurde jedoch schnell von der Technik der Verbrennungsmotoren überholt und geriet auf Straßen in Vergessenheit. Die Elektromobilität konnte sich bis dahin nur auf Schienen und in Städten bezüglich Bussen mit Oberleitung durchsetzen. In letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts trat das Thema wieder auf, blieb aber eher eine Randerscheinung. Das Prinzip ist dabei sehr simpel. Ein Elektromotor ist mit einer oder beiden Achsen eines Fahrzeugs, sei es Auto oder Fahrrad verbunden. Dieser Motor hat eine gewisse Leistung in Watt bzw. Kilowatt. Die Energie wird dabei aus einem wieder aufladbaren Akku gezogen. An diesem Grundprinzip hat sich nichts verändert.

Die Entwicklung ist in den letzten Jahren stark fortgeschritten. Die alte Blei – Akkutechnologie wurde von der effizienteren Lithium Ionen Akku – Technologie weitgehend abgelöst. Diese Technik ermöglicht höhere Kapazitäten der Akkus bei geringerem Gewicht. Gleichzeitig spielt der Memory Effekt keine Rolle mehr, sprich die Akkus müssen nicht erst entladen sein, bevor sie erneut geladen werden können. Zusätzlich spielt das Umdenken in der Gesellschaft eine Rolle. Grüne Mobilität hat eindeutig an Bedeutung gewonnen bezüglich der Fortbewegung per Auto und Fahrrad.

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Elektromobilität am Beispiel Fahrrad in Städten

In den meisten deutschen Großstädten und in vielen Mittelstädten gibt es mittlerweile Radstationen. An diesen kann man Elektrofahrräder gegen eine kleine Gebühr ausleihen und ist somit sehr mobil und flexibel unterwegs. Zu den Vorreiter Städten zählt unter anderem Aachen. Hier wird ein Netz aus rund 100 Stationen mit insgesamt 1000 Elektrofahrrädern aufgebaut. Auch in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München, Leipzig und vielen weiteren Städten gibt es solche Projekte.
Die Fahrräder werden dabei an einer Station abgestellt und an dieser jeweils geladen. Somit sind die Fahrräder, sofern diese nicht permanent genutzt werden, immer geladen. Diese Stationen sind oft überdacht. Auf manchen Überdachungen befinden sich Solarzellen, die Strom zum Laden liefern. Pro dieses Prinzips ist natürlich die umweltschonende Nutzung der Sonne als Stromlieferant. Kontra ist, dass das Prinzip nur bei Sonnenschein funktioniert. Ansonsten muss man leider auf Strom aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken zurückgreifen.