Wie style ich mich trendbewusst mit einem Piercing im Sommer 2016?

In Sachen Schmuck erlebt das Piercing im Sommer 2016 eine Renaissance! Der Grund für diesen Trend ist im Allgemeinen in der gesellschaftlichen Entwicklung zu suchen. Mit dem Körperkult kennzeichnet sich schon längst keine Szenenzugehörigkeit mehr. Der metallische Akzent auch im Gesicht gehört mittlerweile zur Normalität. Kritik vom Chef oder Lehrer ist nur in den seltensten Fällen zu befürchten. Die Individualität wird auf eine ganz besondere Art und Weise unterstrichen. Suchtpotenzial ist dabei vorprogrammiert. Meist führt das einmalige Durchstechen der Haut zur Wiederholung.

Die Wahl der richtigen Stelle

Der kleine glänzende Ring im Gesicht strahlt ein ganz besonderes Lebensgefühl aus. Nach außen getragen, kann den Schmuck wirklich jeder sehen. Der Trend richtet sich somit an all jene, die sich nicht verstecken möchten. Es gilt zu bedenken, dass die dezente Betonung eine nicht unerhebliche Auswirkung auf die persönliche Ausstrahlung hat. Die Entscheidung für solch ein auffälliges Schmuckstück sollte deshalb dem individuellen Gefallen entsprechen. Das bloße Schwimmen mit der Masse kann im schlimmsten Fall Unbehagen hervorrufen. Die Wahl der richtigen Stelle muss deshalb gut überlegt seien.

Ein Augenbrauenpiercing eignet sich beispielsweise gerade dann, wenn der Träger von seinem ausdrucksstarken Aufschlag überzeugt ist und diesen noch hervorheben möchte. Wem die Form der Nase schon lange verärgert, der wendet sich doch lieber von dieser Körperregion ab. Selbst festgestellte Makel rücken auf diese Weise in den Hintergrund und die empfundenen Vorzüge werden betont.

Wohin geht der allgemeine Trend?

Noch nicht allzu lang im Umlauf sind die so genannten Tunnel. Im Bereich der Ohren wird der Stichkanal im Verlauf der Zeit noch zusätzlich gedehnt. Der topaktuelle Trend stammt eigentlich aus Südamerika und galt als Statussymbol unter Stammeszugehörigen. Für den Anfang reicht ein ganz normaler Ohrring. Mit immer wieder vollständiger Abheilung wird die Weitung vorgenommen. Was echt gefährlich aussieht, verläuft eigentlich vergleichsweise schmerzfrei. Wird der Schmuck entnommen dehnt sich das selbst geschaffene Loch bis zu einem gewissen Grad zurück. Für einen verantwortungsbewussten Umgang gilt es, die Durchführung unbedingt dem fachkundigen Personal des Piercingstudios zu überlassen. Eigenständige Experimente können zu unschönen Rissen führen, die Vernarbungen hervorrufen. Auch der sachkundigen Nachsorge sollte eine übergeordnete Achtung zukommen. Es zeigen sich immer mehr etwas ausgefallene Variationen, wie beispielsweise an der Nasenwurzel direkt zwischen den Augen oder auf den Wangenknochen. Das Risiko für Entzündungen ist viel höher als bei den traditionellen Stellen, wie Auge, Nase oder Lippe.