Archiv für den Monat: Juli 2015

Was ältere Menschen auf Reisen zu beachten haben

Einer der größten Vorteile beim Älterwerden ist gewiss, endlich über seine Zeit etwas freier verfügen zu können, und bei vielen älteren Menschen spielen auch Geldsorgen nicht mehr eine so zentrale Rolle. Endlich eröffnet sich die Möglichkeit, in aller Ruhe die ganze Welt in allen ihren Facetten erkunden zu können. Es geht hier also mal wieder ums Reisen.

Da gibt es noch eine weitere ganz wesentliche Motivation: Endlich können wir jederzeit dem schrecklich langen, verregneten deutschen Winter entfliehen, der unsere alten, wetterfühligen Knochen manchmal richtig schlecht behandelt. Aber die Reise für ältere Menschen muss auch wirklich gut vorbereitet werden, da wir täglich viele kleine Dinge benötigen, auf die wir nicht einfach so verzichten können. Eine einfache Faustformel besagt: „Bereite Deine Reise mindestens so lange vor, wie sie schließlich dann auch dauert.“

Was macht das Reisen im Alter so besonders?
Viele Anbieter haben die besondere Spezifik dahinter bereits gut erkannt und sich darauf entsprechend eingestellt. Abgesehen davon, dass viele Hotels Sonderrabatte für ältere Menschen anbieten, sollte das Urlaubsdomizil aber auch noch andere wichtige Kriterien erfüllen:

  • Eine ausreichende Anzahl von Fahrstühlen sollte den Zugang in alle Bereiche gewährleisten.
  • Echte Ruhezeiten sollten garantiert sein, also Hände weg von den sogenannten Jungkrachern.
  • Das Büfett muss ausreichend vielseitig sein, weil die meisten älteren Menschen mit Blick auf die Ernährung gewisse gesundheitliche Einschränkungen oder auch Allergien haben.
  • Der Ort, in dem sich das Hotel befindet, sollte über eine gute medizinische Versorgung verfügen, bei der Wertschätzung von Ärzten mit deutschen Sprachkenntnissen haben schon viele Touristen ihre guten oder schlechten Erfahrungen gemacht.

Wie oben bereits erwähnt, sollte mit dem Kofferpacken früh genug begonnen werden. Für eine stressfreie An- und Abreise kann das Gepäck auch im Voraus eingecheckt werden und ggf. auch schon im Vorfeld durch ein Taxi abgeholt werden.

Medikamente – ein großes Thema
Deshalb ja eben auch die etwas längere Vorbereitungszeit für die Reise. Die wichtigen Medikamente müssen z. T. erst einmal in ausreichender Menge durch den Arzt verschrieben und dann in der Apotheke bestellt werden. Es ist dabei sehr zu empfehlen, einen Teil der manchmal lebenswichtigen Medikamente auch im Handgepäck mitzuführen, da in der Praxis ein Koffer schon mal verloren gehen kann. Die Reiseapotheke also ganz besonders üppig ausstatten und möglichst auch Kopien zur Krankengeschichte mitführen. Das Thema Auslandskrankenversicherung ggf. noch einmal bei der KV ansprechen mit Hinweis auf das konkrete Reiseziel.

Reisebegleitung bei Seniorenreisen
Es gibt heute interessante Angebote beispielsweise für Gruppenreisen bei älteren Teilnehmern, die extra von einem Arzt begleitet werden. Das hat vor allem auch einen psychologisch wertvollen Effekt. Der ältere Tourist weiß, dass jederzeit sofort professionelle Hilfe zur Verfügung steht, und kann seinen Urlaub daher total entspannt genießen. Auch den Senioren, die bereits im alltäglichen Leben auf eine rund um die Uhr-Betreuung angewiesen sind, sollte das Reisen nicht verwehrt sein. Es gibt mittlerweile Agenturen, wie zum Beispiel OST-Profi, die polnische Altenpfleger vermitteln. Dies ist nicht nur eine bezahlbare Lösung, sondern auch für Senioren eine Möglichkeit zu Hause alt zu werden. Die qualifizierten Pfleger/innen sind spezialisiert auf eine angemessene Altenpflege und begleiten die Rentner auf die Reise.

 

 

Elektromobilität am Beispiel Fahrrad

Die Elektromobilität hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Es gibt zwei Hauptgründe für diese rasante Entwicklung, die im Folgenden näher erläutert werden.

Das Prinzip der Elektromobilität und die Entwicklung

Das Prinzip der Elektromobilität ist nicht neu. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde die ersten Elektroautos entwickelt und vertrieben. Die Technik wurde jedoch schnell von der Technik der Verbrennungsmotoren überholt und geriet auf Straßen in Vergessenheit. Die Elektromobilität konnte sich bis dahin nur auf Schienen und in Städten bezüglich Bussen mit Oberleitung durchsetzen. In letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts trat das Thema wieder auf, blieb aber eher eine Randerscheinung. Das Prinzip ist dabei sehr simpel. Ein Elektromotor ist mit einer oder beiden Achsen eines Fahrzeugs, sei es Auto oder Fahrrad verbunden. Dieser Motor hat eine gewisse Leistung in Watt bzw. Kilowatt. Die Energie wird dabei aus einem wieder aufladbaren Akku gezogen. An diesem Grundprinzip hat sich nichts verändert.

Die Entwicklung ist in den letzten Jahren stark fortgeschritten. Die alte Blei – Akkutechnologie wurde von der effizienteren Lithium Ionen Akku – Technologie weitgehend abgelöst. Diese Technik ermöglicht höhere Kapazitäten der Akkus bei geringerem Gewicht. Gleichzeitig spielt der Memory Effekt keine Rolle mehr, sprich die Akkus müssen nicht erst entladen sein, bevor sie erneut geladen werden können. Zusätzlich spielt das Umdenken in der Gesellschaft eine Rolle. Grüne Mobilität hat eindeutig an Bedeutung gewonnen bezüglich der Fortbewegung per Auto und Fahrrad.

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Elektromobilität am Beispiel Fahrrad in Städten

In den meisten deutschen Großstädten und in vielen Mittelstädten gibt es mittlerweile Radstationen. An diesen kann man Elektrofahrräder gegen eine kleine Gebühr ausleihen und ist somit sehr mobil und flexibel unterwegs. Zu den Vorreiter Städten zählt unter anderem Aachen. Hier wird ein Netz aus rund 100 Stationen mit insgesamt 1000 Elektrofahrrädern aufgebaut. Auch in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München, Leipzig und vielen weiteren Städten gibt es solche Projekte.
Die Fahrräder werden dabei an einer Station abgestellt und an dieser jeweils geladen. Somit sind die Fahrräder, sofern diese nicht permanent genutzt werden, immer geladen. Diese Stationen sind oft überdacht. Auf manchen Überdachungen befinden sich Solarzellen, die Strom zum Laden liefern. Pro dieses Prinzips ist natürlich die umweltschonende Nutzung der Sonne als Stromlieferant. Kontra ist, dass das Prinzip nur bei Sonnenschein funktioniert. Ansonsten muss man leider auf Strom aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken zurückgreifen.