Zano lebt mit seiner Freundin Naïma in einem Hochhaus irgendwo in Paris. Sie haben weder Arbeit noch Geld und sind ziemlich gelangweilt vom trüben Alltag in der Großstadt. Eines Tages macht Zano seiner Freundin Naïma den etwas seltsamen Vorschlag, von Paris über Spanien nach Algerien zu reisen, um endlich das Land kennen zu lernen, aus dem ihre Eltern vor Jahrzehnten fliehen mussten. Mit der Musik als einzigem Gepäck machen sich die beiden auf den Weg. Von einer Begegnung zur anderen, vom Techno-Rhythmus bis zum Flamenco, reisen sie Stück für Stück zurück. Den Weg, den so viele aus der Elterngeneration ins Exil in den Norden genommen haben. Benommen von der Freiheit, lassen sie sich von der Sinnlichkeit Andalusiens berauschen, ehe sie das Mittelmeer überqueren. Dabei kommt es bei dieser Reise zur Versöhnung mit anderen und schließlich mit sich selbst.
“Exil” ist vom 16. bis zum 22.Februar jeweils um 19:30 Uhr in der Kinobar “Prager Frühling” zu sehen.



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