Archiv für den Monat: Januar 2006

Spionage im goldenen Westen

Um den Auslandsgeheimdienst der DDR, die „Hauptverwaltung Aufklärung“ (HV A) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), ranken sich viele Legenden.
Die Ausstellung „Spionage im goldenen Westen“ zeigt auf 19 Tafeln einen Abriss der Arbeitsweise der Abteilung XV der BV Leipzig des MfS.
Dazu wurden bereits erschlossene Unterlagen, aber auch überwiegend neu aufgefundene Materialien dieser Abteilung herangezogen.

Sie ist täglich in der BStU, Außenstelle Leipzig zu sehen.

Dias de Santiago

Der 23jährige Santiago Román kehrt nach 6 Jahren Dienst beim Militär in seine Heimatstadt Lima zurück. Er sehnt sich nach einem normalen Leben, nach Arbeit und Familie. Doch seine Erwartungen werden enttäuscht, denn er sieht sich mit seiner zerrütteten Familie und einer chaotischen Gesellschaft konfrontiert. Bei seinem Kampf um Anpassung und Integration gerät er immer wieder in den Konflikt zwischen dem Wunsch nach Normalität und seinen Erinnerungen an die Ordnung und den Schrecken des Krieges. Dabei gewinnt die Inszenierung, die oft mit Handkamera der menschlichen Zeitbombe Santiago folgt, die Kraft von Filmen wie „Amores Perros“.

Der Film von Josue Méndez (Peru) feiert heute Abend in der Kinobar Prager Frühling Premiere.

Beginn ist um 19:30 Uhr.

Melotron

Sie sind die Speerspitze deutschen Elektropops. Weltweit gefragt, gelten in diesem Fall allerdings die drei Propheten aus Neubrandenburg auch im eigenen Lande was! Mit „Cliché“ ist im Juni das siebte (!) Album in sechs Jahren erschienen und der Zulauf der Fans ist weltweit ungebrochen.

Heute Abend sind Melotron live in der Moritzbastei. Beginn ist um 21:00 Uhr. An der Abendkasse müssen 12 Euro hinterlegt werden.

Sitar & Tabla

Klassische nordindische Musik wird heute Abend in der Begegnungsstätte Mühlstraße gespielt.
Der Ursprung der indischen Musik liegt im Gesang, der auch heute noch als wichtigstes „Instrument“ angesehen wird. Daher ist man versucht in der Instrumentalmusik dieses Klangbild möglichst gut nachzuempfinden.
Die klassische Musik Indiens besteht aus einem Nebeneinander von Freiheit und Disziplin und ist durch einen meditativen Charakter geprägt. Die wichtigsten Elemente in dieser Musik bilden dabei der Raga (besondere Melodieform) und der Tala (Rhythmuszyklus). Das Wechselspiel von Melodie- und Rhythmusinstrument bildet dabei die wesentliche Gestaltungsgrundlage einer Darbietung.
Der größte Teil eines Konzertes ist dabei improvisiert, wobei das Zusammenspiel gewissen Regeln unterliegt.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Denyo & The Denyos

Aufgepasst! Denyo ist wieder unterwegs und wird dem Januar eine gehörige Portion Glam verpassen. Für den nötigen Feinschliff sorgt auch diesmal eine zauberhafte Ms Marx, ein nicht minder zauberhafter DJ Mad und die fantastischen The Denyos.
Auch Nico Suave und DJ Sparc sind wieder mit an Bord und werden den Partyofen richtig schön vorheizen. In ausgewählten Städten gilt das Motto „nach der Show ist vor der Show“ mit dem Denyo & Mad Soundsystem.

Morgen Abend sind alle Mann zu Gast im Conne Island. Beginn ist um 21:00 Uhr.

Und ewig bockt das Weib

Ha, das ist gar nicht wahr! Der Mann zeigt mindestens ebenso oft seine Hörner. Wie auch immer. Männlein und Weiblein haben seit Beginn der Schöpfungsgeschichte so ihre kleinen und großen Kämpfe auszutragen.

Das Programm von und mit Uta Serwuschok und Thomas Störel ist heute Abend um 20:00 Uhr im Kabarett-Theater Sanftmut zu sehen.

David Copperfield

Der Meister der Illusion ist bereits durch die Chinesische Mauer gegangen, hat Flugzeuge und sogar die Freiheitsstatue verschwinden lassen. In seiner neuen Show wird David Copperfield unter anderem durch Stahl schwimmen.

Am 10.10.2006 ist er zu Gast in der Arena Leipzig.

Monumental

Die Ausstellung dokumentiert das Schaffen des Architekten Hugo Licht (1841-1923) der mit mit dem Alten Grassimuseum (heute Stadtbibliothek), der Johanniskirche (Kriegsverlust), dem Schlachthof (heute MDR), mehreren Schulen sowie dem Predigerhaus der Nikolaigemeinde, im Bild der Stadt Leipzig unverwechselbare Spuren hinterlassen hat.

Noch bis zum 30. Juli 2006 ist die Ausstellung im Alten Rathaus zu sehen.

Shockheaded Peter

Die Schauergeschichten des Dr. Heinrich Hoffmann, die in gruseliger Bildhaftigkeit vom bösen Friederich, von den schwarzen Buben, vom Daumenlutscher, Suppenkaspar und Zappelphilipp erzählen, kennt jeder. Diesen Klassiker der deutschen schwarzen Pädagogik haben sich die englischen Theatermacher McDermott und Crouch vorgenommen, um daraus ein grausig-komisches Musical zu komponieren, das streckenweise sehr blutigen englischen Humor mit der schrägen Musik der „Tiger Lillies“ verbindet.

Unter der Leitung Ulrich Hüni ist das schaurig schöne Musical heute Abend um 20:00 Uhr im Schauspiel Leipzig zusehen. Weitere Termine: 29. Januar, 4./5./20. Februar.

Anti-Flag

Punkrock mit Attitüde, gibt es heute Abend im Conne Island zu erleben. Zu Gast sind Anti-Flag die die neusten Sauerein aus dem Bushland noch mal musikalisch zum Podium nehmen. Beginn ist um 20>00 Uhr. Im Vorprogramm spielen The 4 Sivits, Good Clean Fun, und Mike Park.

Die Zauberflöte

Auf der Flucht vor einer Riesenschlange läuft Prinz Tamino in die Irre, ruft um Hilfe und fällt erschöpft in Ohnmacht. Drei zauberhafte Frauen retten ihn und töten das Ungeheuer. Der Vogelfänger Papageno prahlt dem aus der Ohnmacht erwachten Tamino gegenüber, er habe das Untier getötet. Doch die drei Frauen kehren zurück, bestrafen den Prahlhans, indem sie seinen Mund mit einem Schloss verschließen.

Die Zauberflöte ist eines der berühmtesten Werke Mozarts. Heute Abend um 19:00Uhr wird sie in der Oper Leipzig unter der Leitung Balazs Kocsar’s aufgeführt.

Zwischen zwei Welten

Das Gewandhausorchester lädt heute Abend zum Großen Konzert. Gespielt werden die Ouvertüre zu der Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner sowie Erich Wolfgang Korngolds Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35.

Beginn ist um 20:00 Uhr im Großen Saal des Gewandhauses.

Death of the Curator

Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen bilden gemeinsam eine einzigartige Installation. Die Frage: „Wozu brauchen wir Kuratoren?“ war für den nigerianischen Künstler Emmanuel Eni Quelle der Inspiration für die Ausstellung „death of the curator“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar im Museum für Völkerkunde zu sehen.

Matthias Weischer

Matthias Weischer zählt zu den herausragenden jungen Malern der Gegenwart in Deutschland, der bereits international große Beachtung findet. Im letzten Jahr wurde ihm der Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung verliehen. Die mit dem Kunstpreis verbundene Ausstellung im Museum der bildenden Künste präsentiert 20 neue Bilder. Sie ist noch bis zum 15. Januar im Museum der bildenden Künste zu sehen.

Die 10 Gebote des Fremdgehens

In der äußerst lehrreichen Komödie von Jonathan Howfield wird nicht nur gezeigt wie man den Traumpartner kennenlernt, es wird auch gleich die passende Anleitung zum Betrügen gegeben.

Das Stück wird heute Abend um 20:30 Uhr im Theater Act aufgeführt. Karten kosten 16, ermäßigt 10 Euro.

Klaus Hoffmann

Der vielgelobte Berliner Schauspieler, Liedermacher und Schriftsteller ist mit seinem aktuellen Album „Von dieser Welt“ auf Tour. Heute Abend ist Klaus Hoffmann zu Gast im Gewandhaus.

Beginn ist um 20:00 Uhr

Meine letzte Nacht als Fräulein

Im ständigen Kampf um saubere Handtücher und mit zahlungsunwilligen Gästen hat sich Frl. Fischer in ihrem Leben als Pensionswirtin und alleinstehendes Fräulein eingerichtet. Da wird mit Herz und Mutterwitz mit dem Pizzaboten geflirtet und mit Politessen gestritten, mit Finnen getrunken und werden die Damen des leichten Gewerbes des Hauses verwiesen. Immer mit dabei: Dauermieter Herr Callenbach, welcher unserem Fräulein mit Rat und Tat und wenn erforderlich auch gesanglich zur Seite steht.
Bis zu jener Nacht die ihr Leben grundlegend veränderte…

Die musikalische Komödie ist heute und morgen Abend um 20:00 Uhr im Café Frosch zu sehen.

HIM

HIM sind Finnlands bester Export und eine der bedeutendsten Rockbands der vergangenen Jahre. Mit Ihrem neuen Album „Dark Light“ sind sie im Frühjahr dieses Jahres in Deutschland auf Tournee. Special Guests: The Rasmus

Am 16. und 17. Februar spielen sie im Haus Auensee.

Bloodhoundgang

Nach dem Album „Hooray For Boobies“ im Jahr 2000 wurde es ruhig um die Jungs der Bloodhoundgang. Doch jetzt sind sie zurück. Mit ihrem neuen Album „Hefty Fine„ ist die Bloodhoundgang im Früjahr 2006 auf Deutschlandtour, und verrückt wie eh und je.
Wir dürfen uns also auf grandiose Konzerte mit reichlich „Schweinereien“ freuen.

Am 18. Februar sind sie live im Haus Auensee

Art & Politics

Die Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts stehen für gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Zu den Künstlern dieser Epoche, die sich mit ihrer Arbeit politisch engagieren, zählen Erró , Öyvind Fahlström, Jean-Jacques Lebel und Arthur Köpcke.
Diese herausragenden vier Positionen werden erstmals in einer Ausstellung gemeinsam präsentiert. Die knapp 200 Werke stammen überwiegend aus der Sammlung Harald Falckenberg.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26.02. im Museum der bildenden Künste zu sehen

Inkagold

Dem Lateinamerikazentrum der Universität Leipzig ist es gelungen, Originalstücke aus den Schätzen der Inka nach Leipzig zu holen. Goldbecher, Masken und zauberhafte Schmuckstücke aus vergangenen Jahrhunderten sind aus der Nähe zu sehen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar 2006 im Romanushaus zu sehen.

Seeed

Seeed sind mittlerweile die angesagteste Dancehall – Combo im deutschsprachigen Raum. Ob in originellen Videos oder live, die 11-köpfige Crew macht immer eine gute Figur und versteht es die Massen mit ihrer Mischung aus Dancehall, Hip Hop, Dub und jamaikanische Rhythmen zu bewegen.

Am 02.02.06 sind sie zu Gast im Haus Auensee.

Xavier Naidoo

Xavier Naidoo ist der erfolgreichste deutsche Popstar der letzten Jahre. Im Frühjahr 2006 ist er mit seinem neuen Album auf Tournee. Seine Konzerte sind ein wahres Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

Am 8. März ist er zu Gast in der Arena Leipzig.